Fünf Geräte, die im deutschsprachigen Raum verbreitet sind — geordnet nach
denselben Kriterien wie in der
Kaufberatung.
Keine Rangliste, keine Noten, keine Preise. Hier wird nichts
geprüft — es gibt keinen Prüfaufbau, also auch kein Urteil. Was hier steht,
sind Bauart-Eigenschaften, die sich selten ändern. Preise stehen bewusst
nirgends: ein veralteter Preis ist schlechter als keiner. Im Zweifel gilt
die Seite des Herstellers, die bei jedem Gerät verlinkt ist.
Anzeige. Einige Links auf dieser Seite sind Partnerlinks. Kaufen
Sie darüber oder eröffnen ein Konto, erhalten wir eine Provision. Welche Anbieter
genannt werden, entscheidet die Redaktion; die Kriterien stehen unter
Kaufberatung und gelten unabhängig davon, ob ein
Anbieter ein Partnerprogramm hat.
Zwei Modelle — die ursprüngliche BitBox02 und die BitBox02 Nova mit Glasdisplay —, jeweils auch als reine Bitcoin-Edition. Der Hersteller dokumentiert reproduzierbare Builds — damit lässt sich prüfen, dass die ausgelieferte Firmware zum offengelegten Quelltext passt.
Das aktuelle Modell: Display unter gehärtetem Glas, Sicherheitschip nach EAL6+ laut Hersteller, direkt am iPhone und iPad nutzbar. Sicherung auf microSD-Karte.
Der älteste noch gepflegte Anbieter, heute mit der Safe-Reihe (Safe 3, 5 und 7). Unterstützt zusätzlich SLIP39, also Shamirs Geheimnisteilung — die einzige richtige Art, eine Sicherung aufzuteilen. Safe 3 und Safe 5 gibt es auch als reine Bitcoin-Edition.
Eigenes Display
Ja
Quelltext
Firmware quelloffen; bei älteren Modellen auch die Hardware
BIP39-Standard
Ja
Nur Bitcoin
Safe 3, Safe 5 und Safe 7 auch als reine Bitcoin-Edition
Modelle im Shop des Herstellers
Trezor Company s.r.o.
Trezor Safe 7
Das aktuelle Spitzenmodell: Farbdisplay unter Gorilla-Glas, Sicherheitschip nach EAL6+ laut Hersteller, USB-C und Bluetooth. Auch als Bitcoin-only-Edition.
Der verbreitetste Anbieter. Bietet ein Verfahren an, mit dem sich Teile des Seeds verschlüsselt bei Dritten hinterlegen lassen. Wer die Zusicherung „der Schlüssel verlässt das Gerät nicht" will, sollte prüfen, ob und wie sich das abschalten lässt.
Eigenes Display
Ja
Quelltext
Anwendungen quelloffen, die Firmware des Sicherheitschips nicht
BIP39-Standard
Ja
Nur Bitcoin
Nein, Multi-Coin
Modelle im Shop des Herstellers
Ledger SAS
Ledger Nano S Plus
Das Einstiegsmodell der Reihe, per USB-Kabel verbunden.
Auf Air-Gap ausgelegt: Transaktionen können über SD-Karte laufen, das Gerät muss nie an einen Rechner. Bedienung ist sperriger als bei den anderen — was nichts nützt, wenn es deshalb im Schrank bleibt.
Kartenformat, Bedienung über das Telefon per NFC. **Ohne eigenes Display**: was signiert wird, zeigt das Telefon an — genau die Zusicherung, die eine Hardware-Wallet sonst gibt, fehlt hier. Für kleine Beträge bequem, als alleinige Verwahrung größerer nicht.
Eigenes Display
Nein
Quelltext
App quelloffen, Chip-Firmware nicht
BIP39-Standard
Optional — je nach Einrichtung
Nur Bitcoin
Nein, Multi-Coin
Worauf es beim Kauf ankommt
Das wichtigste Merkmal steht oben in jeder Karte:
ein eigenes Display. Nur damit kann ein Gerät zusichern,
dass Sie sehen, was tatsächlich signiert wird — der angeschlossene Rechner
kann etwas anderes anzeigen. Ein Gerät ohne Display gibt diese Zusicherung
nicht, egal wie gut der Chip ist.
Genauso wichtig und nirgends im Datenblatt: der Bezugsweg.
Kaufen Sie beim Hersteller oder bei einem Händler, den der Hersteller
selbst nennt. Nicht über Marktplätze mit Drittanbietern, nicht gebraucht,
auch nicht „originalverpackt". Ein manipuliertes Gerät zeigt beim
Einrichten einen Seed an, den schon jemand anders kennt — deshalb enden
alle Links auf dieser Seite im Shop des Herstellers, auch die Partnerlinks,
die über unsere Weiterleitung laufen.